Adam Grudziński

Reisen ·

Rammstein, Brüssel und ein durchlöcherter Aston Martin

Im August 2023 bin ich zu einem Rammstein-Konzert nach Brüssel gefahren. Am nächsten Morgen bin ich durch die Innenstadt gelaufen, habe ins Haus der Europäischen Geschichte geschaut und in der Autoworld eine James-Bond-Ausstellung mit einem von Kugeln durchlöcherten Aston Martin entdeckt.

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Adam mit Kapuze vor dem Triumphbogen im Park Cinquantenaire
Unter dem Bogen im Park Cinquantenaire am Sonntagmorgen.

Die Reise war kurz: Am Samstagabend spielte Rammstein, und den Sonntagvormittag habe ich mir für die Stadt freigehalten: vom Park Cinquantenaire über die Grand-Place bis zu einer Ausstellung über James Bond. Dieser Beitrag ist deshalb eher ein Fotoalbum als eine lange Geschichte.

Rammstein im König-Baudouin-Stadion

Das Konzert fand am 5. August 2023 im König-Baudouin-Stadion statt, im Rahmen der Europe Stadium Tour. Rammstein live ist vor allem ein Spektakel, nur bleibt davon auf Handyfotos kaum mehr übrig als Lichter über der Menge.

Die Rammstein-Bühne in blauem Licht über einem vollen Stadion
König-Baudouin-Stadion, 5. August 2023.

Sonntagmorgen in der Innenstadt

Am nächsten Tag, Sonntag, dem 6. August, bin ich früh am Morgen in die Stadt gegangen. Es war bewölkt und nass, deshalb ist der Himmel auf den meisten Fotos grau, dafür waren die Straßen noch fast leer.

Angefangen habe ich im Park Cinquantenaire, unter dem Triumphbogen, den man schon von Weitem sieht. Von dort ging es am Europäischen Parlament vorbei zum Königspalast und weiter zur Kongresssäule und zur Kathedrale St. Michael und St. Gudula.

Das Gebäude des Europäischen Parlaments mit LänderflaggenDer Königspalast in Brüssel mit dem leeren Platz davor
Das Europäische Parlament und der Königspalast.

Dann war die Grand-Place dran, der Marktplatz mit dem Rathaus und den alten Zunfthäusern. Ein paar Gehminuten weiter steht Manneken Pis, die Figur, ohne deren Foto kaum jemand aus Brüssel zurückkommt, und nicht weit davon bin ich noch auf einen bunten BXL-Schriftzug aus Blumen gestoßen.

Die Grand-Place in Brüssel mit Rathausturm und ZunfthäusernEin BXL-Schriftzug aus bunten Blumen
Die Grand-Place vor zehn Uhr morgens und der BXL-Schriftzug aus Blumen.
Die Kongresssäule in BrüsselDie Fassade der Kathedrale St. Michael und St. GudulaDie Figur Manneken Pis in ihrer Steinnische
Die Kongresssäule, die Kathedrale St. Michael und St. Gudula und Manneken Pis.

Haus der Europäischen Geschichte

Vor elf habe ich ins Haus der Europäischen Geschichte im Leopoldpark geschaut, ein Museum des Europäischen Parlaments. Polnische Spuren gab es dort auch, etwa ein Solidarność-Plakat, und in einer der Vitrinen hingen zwei E-Gitarren.

Ein Solidarność-Plakat an der gelben MuseumswandZwei E-Gitarren in einer Museumsvitrine
Das Solidarność-Plakat und die Gitarren im Haus der Europäischen Geschichte.

Ein durchlöcherter Aston Martin

Die letzte Station war die Autoworld, das Automuseum im Park Cinquantenaire, in dem gerade eine Ausstellung über James Bond lief. Dort stand unter anderem ein Aston Martin DB5, dessen Karosserie voller Einschusslöcher war, wie nach der Verfolgungsjagd in „Keine Zeit zu sterben“.

Ein silberner Aston Martin DB5 mit Einschusslöchern in der Karosserie
Der Aston Martin DB5 aus der James-Bond-Ausstellung.

Im selben Gebäude stehen auch ganz andere Fahrzeuge, von einer vergoldeten Kutsche bis zu einem kleinen Elektroauto im Stil der Isetta.

Eine vergoldete Kutsche auf HolzrädernEin kleines weißes Elektroauto im Stil der Isetta
Eine Kutsche und ein Kleinstwagen in der Autoworld.

Der Sonntagsspaziergang endete also im Park Cinquantenaire, wo er am Morgen begonnen hatte, und die ganze Reise passte in ein Wochenende.