Nicht jede Reise braucht eine große Geschichte. Diese dauerte im Juni 2023 keine zwei Tage und bestand aus drei Städten am Rhein, einer Nacht im Auto und ziemlich vielen Stufen.
Koblenz
Der erste Halt war am Sonntagnachmittag Koblenz, am Deutschen Eck. Dort mündet die Mosel in den Rhein, und direkt über der Mündung steht ein riesiges Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm I. Auf der anderen Rheinseite sieht man hoch oben auf dem Felsen die Festung Ehrenbreitstein.



Ein Abend in Bonn
Am Abend war ich schon in Bonn, das jahrzehntelang Hauptstadt der Bundesrepublik war. Auf dem Platz vor dem Münster steht das Denkmal für Beethoven, der hier geboren wurde, und gleich in der Nähe, mitten im Zentrum, ein Haribo-Laden. Auch das ist ein Bonner Produkt, denn der Firmenname steht für Hans Riegel Bonn.


Den Tag habe ich in der Dämmerung am Rhein beendet und die Nacht im Auto verbracht.

Morgens in Köln
Am Morgen bin ich nach Köln gefahren und habe mit einem Spaziergang am Rheinufer angefangen, von wo man den Dom schon von Weitem sieht. Gegen neun stand ich unter ihm, danach bin ich auf den Turm gestiegen. Es sind über fünfhundert Stufen, und unterwegs kommt man an der Glockenstube mit der Petersglocke vorbei, einer der größten frei schwingenden Glocken der Welt.



Von oben sieht man die ganze Stadt, den Rhein und den Bahnhof, der direkt unter dem Dom liegt. Nach dem Abstieg war ich noch drinnen, wo die Schiffe so hoch sind, dass die Menschen in den Bänken winzig wirken.



Döner bei Podolski und wie es weiterging

Zum Schluss habe ich einen Döner bei Mangal gegessen, der Kette, die Lukas Podolski gegründet hat. Er wurde im polnischen Gliwice geboren, spielte für die deutsche Nationalmannschaft und ist in Köln eine Legende des FC. Der Döner selbst hat es nicht mehr bis aufs Foto geschafft, nur das Schild.
Danach bin ich für eine Woche nach Szczyrk in Südpolen gefahren und habe unterwegs in Oświęcim und im ehemaligen deutschen nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau haltgemacht. Aus diesem Teil der Reise habe ich keine Fotos, weder aus Oświęcim noch aus Szczyrk.

