Adam Grudziński

Reisen ·

Koblenz, Bonn und Köln in zwei Tagen, mit einer Nacht im Auto

Ein kurzer Ausflug an den Rhein im Juni 2023: das Deutsche Eck in Koblenz, ein Abend in Bonn, eine Nacht im Auto und am Morgen der Turm des Kölner Doms und ein Döner bei Lukas Podolski.

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Nicht jede Reise braucht eine große Geschichte. Diese dauerte im Juni 2023 keine zwei Tage und bestand aus drei Städten am Rhein, einer Nacht im Auto und ziemlich vielen Stufen.

Koblenz

Der erste Halt war am Sonntagnachmittag Koblenz, am Deutschen Eck. Dort mündet die Mosel in den Rhein, und direkt über der Mündung steht ein riesiges Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm I. Auf der anderen Rheinseite sieht man hoch oben auf dem Felsen die Festung Ehrenbreitstein.

Der Rhein in Koblenz, gegenüber auf dem Hügel die Festung Ehrenbreitstein
Der Rhein in Koblenz und die Festung Ehrenbreitstein am anderen Ufer.
Das Reiterstandbild Kaiser Wilhelms I. am Deutschen EckEin Flusskreuzfahrtschiff auf dem Rhein unterhalb der Festung Ehrenbreitstein
Das Wilhelm-Denkmal am Deutschen Eck und ein Schiff unter der Festung.

Ein Abend in Bonn

Am Abend war ich schon in Bonn, das jahrzehntelang Hauptstadt der Bundesrepublik war. Auf dem Platz vor dem Münster steht das Denkmal für Beethoven, der hier geboren wurde, und gleich in der Nähe, mitten im Zentrum, ein Haribo-Laden. Auch das ist ein Bonner Produkt, denn der Firmenname steht für Hans Riegel Bonn.

Das Beethoven-Denkmal auf dem Münsterplatz in Bonn, davor ein Bonn-SchriftzugDas bunte Schaufenster des Haribo-Ladens in Bonn am Abend
Das Beethoven-Denkmal auf dem Münsterplatz und der Haribo-Laden, beide in Bonn.

Den Tag habe ich in der Dämmerung am Rhein beendet und die Nacht im Auto verbracht.

Der Rhein in Bonn in der Dämmerung, in der Ferne eine Brücke
Der Rhein in Bonn in der Dämmerung.

Morgens in Köln

Am Morgen bin ich nach Köln gefahren und habe mit einem Spaziergang am Rheinufer angefangen, von wo man den Dom schon von Weitem sieht. Gegen neun stand ich unter ihm, danach bin ich auf den Turm gestiegen. Es sind über fünfhundert Stufen, und unterwegs kommt man an der Glockenstube mit der Petersglocke vorbei, einer der größten frei schwingenden Glocken der Welt.

Die Fassade des Kölner Doms mit den beiden TürmenEine riesige Glocke im hölzernen GlockenstuhlSteinerne Fialen und Gerüste vom Domturm aus gesehen
Der Dom von vorn, die Petersglocke und Fialen vom Turm aus.

Von oben sieht man die ganze Stadt, den Rhein und den Bahnhof, der direkt unter dem Dom liegt. Nach dem Abstieg war ich noch drinnen, wo die Schiffe so hoch sind, dass die Menschen in den Bänken winzig wirken.

Blick vom Domturm auf den Rhein, die Brücken und die Dächer von KölnDas Innere des Kölner Doms mit hohen gotischen Schiffen
Köln vom Domturm aus und der Dom von innen.
Panorama von Köln vom anderen Rheinufer, mit Dom und Groß St. Martin
Das Panorama vom anderen Rheinufer: Groß St. Martin, der Dom und die Hohenzollernbrücke.

Döner bei Podolski und wie es weiterging

Das Schild Mangal Lukas Podolski über dem Eingang eines Lokals in Köln
Mangal, der Döner von Lukas Podolski.

Zum Schluss habe ich einen Döner bei Mangal gegessen, der Kette, die Lukas Podolski gegründet hat. Er wurde im polnischen Gliwice geboren, spielte für die deutsche Nationalmannschaft und ist in Köln eine Legende des FC. Der Döner selbst hat es nicht mehr bis aufs Foto geschafft, nur das Schild.

Danach bin ich für eine Woche nach Szczyrk in Südpolen gefahren und habe unterwegs in Oświęcim und im ehemaligen deutschen nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau haltgemacht. Aus diesem Teil der Reise habe ich keine Fotos, weder aus Oświęcim noch aus Szczyrk.