Über Gitarren habe ich schon einiges geschrieben: über die erste, die für meine Schwester gekauft wurde, und über die Telecaster vom Flohmarkt, zu der ich am häufigsten greife. Das Zimmer, in dem ich spiele, gehört aber nicht ihnen allein, denn zu Hause habe ich mehr Instrumente, als ich brauche.

Keyboard
Keyboard spiele ich selten, alle Jubeljahre mal. Ich habe es mir selbst beigebracht und nie gut gespielt, aber hin und wieder setze ich mich doch dran, wie in der Aufnahme unten mit „Nothing Else Matters“.
Saxofon

Das Saxofon habe ich gekauft, weil es günstig war. Ich wollte ein Altsaxofon, habe aber aus Versehen ein Tenorsaxofon gekauft, also ein größeres und tiefer gestimmtes. Eine Tonleiter bekomme ich fast komplett hin, ansonsten spiele ich so gut wie gar nicht darauf, und so kann ich es deutlich besser besitzen als spielen.
Einen Vorteil hat es aber, den ihm niemand nehmen kann: Es sieht gut aus. Mir ist ein Saxofon an der Wand lieber als ein Bild, denn von Bildern verstehe ich nichts, und sie begeistern mich selten.
Mundharmonika, Ukulele und eine kurze Episode mit dem Bass
Zu der Liste gehören noch eine Mundharmonika und eine Ukulele. Ich habe sie irgendwann gekauft, weil ich vorhatte, sie zu lernen, aber ich spiele auf keiner von beiden, und zum Üben habe ich überhaupt keine Lust. Also liegen sie da und warten.
Es gab auch eine kurze Episode mit einer Bassgitarre, aber davon war ich ziemlich schnell geheilt.
Wie viel davon ich wirklich spiele
Ehrlich zusammengefasst sieht es ungefähr so aus: Gitarre spiele ich regelmäßig, bei Proben, Konzerten und Hochzeiten, und im November an mehreren Abenden hintereinander bei den Zaduszki Literackie. Das Keyboard kommt alle Jubeljahre mal dran, und das Saxofon wird bisher öfter angeschaut als gehört. Mundharmonika und Ukulele haben von mir noch so gut wie keinen Ton gehört. Keyboard, Saxofon, Mundharmonika und Ukulele sind in diesem Zimmer ein bisschen wie Gäste: willkommen, aber der Hausherr bleibt die Gitarre.

