Adam Grudziński

Panel Biznesu ·

Panel Biznesu: woher die Idee kam und warum es wie eine Präsentation aussieht

Die Idee kam aus meinem eigenen Ärger, denn jede Textänderung endete damit, dass ich im Code wühlen musste. Ein halbes Jahr hat es gedauert, bis feststand, wie ein Werkzeug für Firmeninhaber aussehen soll. Am Ende wurde es ein Aufbau wie in PowerPoint.

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Woher die Idee kam

Diese Idee hat mir niemand nahegelegt. Sie ist aus dem entstanden, was ich selbst bei zwei meiner Websites erlebt habe: bei Algebra i Spółka und bei Duostrings, der Website unseres Musikduos.

Ein Problem, das ich selbst hatte

Ich wollte einen einzigen Satz oder ein einziges Foto ändern. Dafür musste ich den Code öffnen, die richtige Stelle suchen, sie korrigieren und die Website neu hochladen. Manchmal ging beim Hochladen etwas verloren. Das hat mich geärgert, obwohl ich die Website doch selbst gebaut hatte.

Wenn schon ich mich darüber ärgerte, wie muss es dann erst dem Inhaber eines Salons, einer Werkstatt oder eines kleinen Studios gehen, der mit Code nichts am Hut hat? Solche Leute brauchen eine Website, die sie selbst pflegen können.

Die Idee lief übrigens auf zwei Gleisen: Neben meinem eigenen Ärger habe ich mir angesehen, wie sich Mechaniker, Friseure, Handwerker und Betriebe an der Grenze im Netz zeigen. Darüber schreibe ich in einem eigenen Beitrag, Die Werkstatt ohne Website.

Der Keim war schon da

Nebenbei ist mir aufgefallen, dass in meinen beiden Websites schon Teile von etwas Größerem steckten. Für Algebra hatte ich ein Panel mit Buchungen, Schülern und Zahlungen gebaut. Bei Duostrings gab es einen Generator für Angebote als PDF und einen Automaten, der selbstständig E-Mails verschickte. Mit einem solchen Panel habe ich selbst jeden Tag gearbeitet, und darin steckte bereits der Keim eines Werkzeugs, mit dem man eine kleine Firma von einem Ort aus führt.

Deshalb der Name

Die Website ist erst das erste Kapitel. Auf ihr stellt sich die Firma vor und bekommt die ersten Anrufe. Danach fängt der Rest an: Man muss ein Angebot verschicken, eine Rechnung ausstellen, den Kunden an einen Termin erinnern und dabei niemanden aus den Augen verlieren. All das passiert im Panel, im selben Konto, in dem auch die Website liegt. Deshalb heißt es Panel Biznesu (auf Deutsch etwa „Business-Panel“) und ist nicht noch ein „Website-Baukasten“.

Die Idee selbst ergab sich also direkt aus meinen eigenen Bedürfnissen. Deutlich länger hat es gedauert herauszufinden, wie das Werkzeug aussehen soll.

Die im Baukasten erstellte Website eines Kosmetiksalons mit dem Hinweisbalken der Demoversion
Die Demo der Website eines Kosmetiksalons. So sieht der Kunde seine Website, bevor er irgendetwas freigibt.

Ein Studio wie eine Präsentation

Ein halbes Jahr Suche nach der Form

Die ersten Websites mit fertigen Vorlagen für verschiedene Branchen habe ich Anfang März gebaut. Ende April stand die erste Version des Panels, damals noch unter einem anderen Namen. Ihr Editor war ein Formular, mit Feldern auf der einen Seite, einer Vorschau auf der anderen und einem KI-Assistenten für die Texte. Im Juni kam ein Fragebogen hinzu, der Schritt für Schritt zu einem Paket und einem Preis führte. Im Juli folgte ein Konfigurator mit Live-Vorschau für Computer und Telefon.

Jede dieser Versionen hat funktioniert, und trotzdem reifte die Idee weiter. Schließlich bin ich bei einem Vergleich gelandet, der mich schon lange begleitet hatte: der PowerPoint-Präsentation. Bearbeiten kann sie fast jeder. Links sind die Folien, in der Mitte sieht man das Ergebnis, rechts stehen die Einstellungen des markierten Elements. Man klickt in den Text und schreibt. Niemand füllt ein Formular aus, um eine Überschrift auf einer Folie zu ändern. Warum sollte man das also bei der Website der eigenen Firma tun?

September: alles von vorn

Der Umbau hat die erste Septemberhälfte gekostet. Am meisten änderte sich am 10. September: Die Engine, die Websites aus Bausteinen zusammensetzt, ging zusammen mit dem Studio im Präsentationslayout an den Start, mit Unterseiten und Abschnitten links, der Vorschau in der Mitte und den Einstellungen rechts. Endlich konnte man einen Satz auf der Seite anklicken und direkt ändern.

Das war für mich wichtiger, als es vielleicht klingt, denn genau das hatte mich von Anfang an gestört: wie umständlich eine kleine Textkorrektur war. Jetzt ging der Editor dieses Problem endlich auf eine Weise an, die mir gefiel.

Zwei Tage später habe ich das alte Modell entfernt, in dem jeder Kunde einen eigenen Server hatte. Dabei verschwanden mehr als sechzigtausend Zeilen Code. Das Panel des Inhabers schrumpfte von fünfzehn Reitern auf fünf.

Was schwierig war

Zuerst das Aussehen. Der alte Konfigurator hatte ein einziges Seitengerüst und vier Farbsets, deshalb sahen alle Demos aus wie dieselbe Vorlage in einer anderen Farbe. Die neue Engine kennt 14 Arten von Abschnitten und 37 Varianten. Eine Variante ist dabei ein anderes Layout, nicht einfach eine andere Farbe. Dazu kommen sechs Stile und acht Paletten.

Dann die Reihenfolge. Der alte Konfigurator stellte zuerst Fragen und zeigte die Website erst am Schluss. Jetzt ist es umgekehrt. Man wählt Branche und Vorlage, und im Studio ist bereits alles mit Texten gefüllt. Ändern muss man nur noch, was nicht passt.

Die meiste Zeit hat das Schreiben direkt auf der Seite verschlungen. Die Vorschau speicherte nach jedem Buchstaben, zeichnete sich neu und verlor dabei den Cursor. Inzwischen aktualisiert sich die Vorschau erst, wenn man das Feld verlässt. Eine Korrektur in der englischen Fassung konnte in der polnischen landen, bis sich das Speichern merkte, in welcher Sprache gerade jemand schreibt. Im Vollbildmodus verschwanden die Bearbeitungsleisten, und übrig blieb eine schöne Ansicht, in der sich nichts ändern ließ. Auf Tablets passten die Abschnittsliste und die Einstellungen schlicht nicht neben die Vorschau, also wurden daraus ausziehbare Schubladen.

Das Studio mit markiertem Angebotsabschnitt und vier Varianten seines Layouts
Jede Variante eines Abschnitts hat eine Layout-Skizze, denn der Name allein sagt dem Kunden wenig.

Wie es heute funktioniert

Im Baukasten wählt man eine Branche, eine von acht Vorlagen und die Sprache und bekommt eine Website mit fertigen Texten auf Polnisch, Deutsch oder Englisch. Einen Text ändert man, indem man hineinklickt. Ein Foto fügt man ein oder zieht es hinein und schneidet es direkt an Ort und Stelle zu. Wer ein anderes Layout sehen möchte, klickt auf „Layouts mischen“. Die Schaltfläche lost neue Varianten der Abschnitte aus und lässt den Inhalt dabei unberührt. Der ganze Entwurf speichert sich eine halbe Sekunde nach jeder Änderung von selbst im Browser, sodass beim Schließen des Tabs nichts verloren geht, und nach einem Fehlgriff lassen sich fünfzig Schritte rückgängig machen.

Die Website eines Kosmetiksalons aus dem Baukasten auf dem Telefon
Die Website eines Kosmetiksalons aus dem Baukasten, geöffnet auf dem Telefon.

Dasselbe Studio läuft auch im Firmenpanel, in dem man auch Angebote und Rechnungen verwaltet. Änderungen veröffentlicht man mit einem Klick. Der Verlauf hält zwanzig Versionen fest, und jede davon lässt sich wiederherstellen. Den Baukasten können Sie ohne Konto öffnen: panelbiznesu.pl/de/konfigurator. Mehr über das ganze Panel steht auf der Projektseite.